Archiv für Januar, 2007

Wie Geil! Wie Geil!

Gestern hab ich fein mit dem Martin, dem Höff und ein paar Anderen Dortmund gegen Bayern geguckt. Astreines Spiel, einfach nur herrlich, endlich spielte der BVB mal wieder Fußball! Auch wenn meine “Wie Geil! Wie Geil!”-Rufe nach dem 3:2 zum Running-Gag avancierten. Das wäre aber nicht der erste, als Liste von denen, die mir grade einfallen hätte ich:

Dem Marcus seine Running-Gags

  • (weinerliche Stimme) Ich weiiß es nich…”, wahlweise auch “Ich kaaann doch nich…”
  • Person A: “Wen is die Mopped?!” Personen B-Z: “Isch!!”
  • Die Peniden und alles damit verbundene, zB das Wort “Peniziös” oder “Penilicious”

Allgemeine Running-Gags

  • “Wayne?!” – Immer, wenn irgendwas wayne ist.
  • “Shööösh…”, manchmal auch in Verbindung mit “Ich geb den eine!”
  • Person A: “Chuck!!” Personen B-Z: “Norris!!!!”, das dann halt 3-5 mal.

Sonstige Sprüche/Begriffe

  • “Du Schüttelkönig!” - eq. “Du Depp”
  • “Bisse Assi, bisse Könich.”, in Verbindung dazu das Wort “königlich”
    • “Deine Mutter arbeitet auf’m Fischkutter als Geruch!”
    • “Deine Mutter heißt Karl-Heinz und ist die stärkste im Knast!”
    • “Deine Mutter zieht LKWs auf DSF!”

Bei solch sprachlichen Genialitäten wundert es mich überhaupt nicht, dass ich mit Problemlösungen wie den Peniden aufwarte.

27. Januar 2007 at 9:41 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Ah, Praktikum, ja?

Bei uns im Betrieb werden demnächst einige Praktikantinnen erscheinen.

Eine, von der ich weiß, ist bereits da und wahrlich nich schlecht anzusehen. Allerdings kommt demnächst eine, deren Bild hab ich schon gesehen und holladiewaldfee, nich von schlechten Eltern.

Aus diesem Anlass hab ich mich dazu entschlossen, die Operation Internship zu starten, man muss ja schließlich sehen wo man bleibt. Ist zwar schade, dass ich nicht mehr im IT-Service hocke, sonst käme ich noch mehr rum, aber seit wann brauche ich einen Grund, um irgendwem im Haus abseits meines Arbeitsplatzes auf den Geist zu gehen?

In diesem Sinne: Ganbatte!

27. Januar 2007 at 9:39 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Die deutsche Sprache und Aliens

Stellt euch mal vor:

Aliens besuchen die Erde. Sie kommen in friedlicher Absicht, sind neugierig und wollen uns und unsere Technologie studieren. Ausgerechnet landen sie in Deutschland. Jetzt mal angenommen, diese Aliens würden über einen Universalübersetzer verfügen, durch den sie in der Lage wären, jede fremde Sprache zu verstehen.

Wenn jetzt so ein paar deutsche Wissenschaftler ankommen, die Aliens oberflächlich studieren und ein Geschlechtsorgan entdecken, dass einem menschlichen Penis sehr ähnelt, werden die garantiert so etwas wie “Guckt mal da! Der hat einen Penis!” ausrufen. Das wirkt unprofessionell und vulgär. Sowas könnte unsere lieben Besucher nicht nur erschrecken, sondern sie sogar vertreiben oder, noch schlimmer, gegen uns aufbringen. Und alles nur, weil die deutsche Sprache keine differenziertere Ausdrucksweise für penisartige Organe hat.

Aber zum Glück gibt es ja mich. Auf dem Weg zum Drucker ist mir heute was geniales eingefallen. Grundsätzlich bleibt das Wort “Penis” für den Penis im Singular erhalten. Der Plural wird allerdings von “Penissen” in “Penen” geändert. Das hat keinen wissenschaftlichen Wert, es hört sich einfach besser an. Doch jetzt kommts, aufgepasst!

Anstatt grundsätzlich vom “Penis” zu sprechen, wird eine Oberklasse für die Familie der “Penen” eingeführt. Alle penisatigen Organe und Auswüchse werden grundsätzlich unter dieser Klasse zusammengefasst. Alle Einheiten dieser Klasse werden als “Penid” (sing.) bezeichnet. So ist es uns möglich, auf einem gewissen Niveau, von Penen und penisartigen Organen zu sprechen. Außerdem können wir so unklassifizierte Peniden schonmal konkret einordnen.

Unser Wissenschaftler von vorhin könnte also nach diesem Schema begeistert ausrufen: “Seht mal her! Ein noch nicht klassifizierter Penid!” Der Außerirdische wird filigran auf sein Geschlechtsteil angesprochen, allerdings wird das rein wissenschaftliche Interesse hervorgehoben. Fast schon geschmeichelt wird er bereit sein für weitere gegenseitige Forschungen.

Ich habe die Erde gerettet.

11. Januar 2007 at 9:40 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Was für einen Krit machste denn?

Irgendwann kam ich auf die Idee, dass ich meinem Rechner doch mal ne neue Grafikkarte spendieren könnte. Das Problem war einfach, dass CPU und RAM ganz okay waren, aber die Grafikkarte (Ne GeForce 4 Ti) einfach nicht in der Lage war, aktuellere Spiele zu spielen.

Also habe ich mir eine ganz ordentliche rausgesucht und bin tatsächlich für AGP fündig geworden. Die Wahl fiel dann auf eine Geforce 7600 GS. Doch damit fing es an. Erst knickt der Rechner bei 3D Berechnungen sofort ein. Grund: Mein Netzteil war zu schwach auf der Brust, um die Laufwerke un die Grafikkarte zu handeln. Also erstmal ein neues Netzteil besorgt. Allerdings hatte das auch mehr Anschlüsse und mit dem zusätzlichen Kabelgewirr wurde jede einzelne Lücke meines µATX Gehäuses komplett ausgefüllt. Natürlich wurde der Grafikkarte dann erstmal richtig schön warm. Heiß. Höllenheiß. Heiß wie ein nackter, trockener Arsch auf einer Marmorrutsche.

Ich hab dann erstmal einen Kumpel die Grafikkarte testen lassen, um sicher zu gehen, dass die mir nich abgeraucht ist. Hatte in der Beziehung Glück, aber ich brauchte ein neues Gehäuse. Meine Wahl fiel dann auf das TermalTake ExtremeEngine 3T. Das Ding ist zwar mördergroß und ehrlich gesagt auch nicht wirklich schön, aber es hat 2 riesige Lüfter, die die Luft schaufeln, wie der Deutschland-Achter.

Jetzt war der Grafikkarte schön kühl und Power bekam sie auch, aber trotzdem wollte das alles nicht so, wie ich das gern hätte. Die ersten Probleme traten in World of Warcraft auf. Nach 2 – 10 Minuten Spielzeit verzerrten sich alle Texturen wie Stacheln zentriert zur Bildschirmmitte. Da hat man dann mal richtig gut gesehen. Unspielbar. Das setzte sich dann bei anderen Spielen fort, in Generals fuhren kleine Texturen-Igel übers Schlachtfeld, XIII stürzte ab und sogar SimCity 4 brach zusammen. Nur CounterStrike lief gut. Wenn das jetzt noch Spaß machen würde, hätte ich das wohl gespielt.

Weitere Sympthome waren Stocken bei DVDs und Videos, und nicht nur optisch, sondern auch hörbar am Sound. Irgendwann rauchte dann meine OnBoard-Soundkarte ab. Da hatte ich erstmal kein 5.1 mehr, weil ich nur noch gewöhnliche Soundkarten da hatte. Ich habe mir dann bei eBay eine Soundblaster Live! 5.1 gekauft. Leider war das nicht die Live! .51, sonder nur eine Live!, die 5.1 mit 3 Boxen emulieren kann. Oder so tut, als könne sie es emulieren. Hab mir dann eine Audigy geholt.

Leider war mein System zu dem Zeitpunkt schon der totale Scheissdreck. Lief instabil und der Sound war beim Musk hören immer am ruckeln, an Multitasking war nichtmal zu denken. Alles fing mit der Grafikkarte an und wurde im Laufe der Zeit immer schlimmer. Ich habe mich dann letzte Woche dazu entschieden, ein neues Mainboard zu kaufen. Alternate hatte nur noch ein Mainboard mit 478 Sockel und das war auch noch recht günstig. Ich hab mir dann direkt noch einen neuen Kühler für meinen P4 besorgt und das ganze Geraffel am Samstag Abend/Nacht/Sonntag Morgen eingebaut und aufgesetzt.

Jetzt läuft mein System mit der Grafikkarte schnell, stabil und performant. World of Warcraft läuft auch perfekt und mit allen Effekten flüssig. Ich lade mir grad die Gothic 3 Demo runter, um zu gucken, ob das Spiel bei mir läuft. Wegen diesem Spiel hab ich mir die Karte erst gekauft, jetzt soll sich das auch gelohnt haben!

7. Januar 2007 at 8:29 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Man bekommt keine Superkräfte von Stromschlägen

Ich weiß, die Überschrift schockt, aber das ist Fakt! Ich habs ausprobiert und enttäuscht festgestellt, dass man weder Superkräfte bekommt, noch die Lebensqualität steigert. Was ist passiert?

Es war ein sonniger Sommertag auf der Arbeit. Bei uns heißt das, dass viele Leute in Urlaub sind und wenig für uns zu tun ist. Warum? Wenn Niemand da ist, macht auch Niemand was kaputt, ergo haben wir im IT-Serice nix zu tun. Einer unserer neuen Azubis hat eine so genannte Met@Box 50 mitgebracht, ein altes Teil, das damals als revolutionär verkaut, aber so beschissen vermarktet wurde, dass die Firma schnell pleite ging. Eine Met@box war ein leidlich schneller Rechner mit Modem und Scart Anschluss. Damit sollte man über den Fernseher surfen können. Welch’ Innovation!

Ich hab das Teil also angeschlossen und damit rumgewerkelt, weil ich es erstmal von CD booten wollte. Naja, long story short, das CD-Rom Laufwerk berührte ein “Schutzblech” um das offene Netzteil herum, ich packte mit beiden Händen das Laufwerk an und sofort verkrampften meine Arme. Dieses Schutzblech stand nämlich bei Betrieb unter Vollspannung. Es war zwar isoliert, aber durch die Isolation waren 2 Schrauben gebohrt. Und das Teil kam vom Werk so! TÜV lässt grüßen.

Naja, auf einmal hörte die Verkrampfung auf und ich ließ mich erstmal in den Stuhl meines Kollegen fallen. Erst da fiel mir auf, dass seine Monitore aus waren. Im ganzen Büro waren alle Rechner aus. Nur das Licht brannte noch. Naja, die Sache war klar: Ich hatte mit der Aktion den Fi-Schutzschalter ausgelöst und dem gesamten Flur den Strom geklaut. Auch der Rechner meines Ausbilders, mit der Rekordlaufzweit von 3xx Tagen, musste sich ohne Strom in einen kurzen, verdienten Schlaf begeben. Zum Glück hatte Niemand was wichtiges laufen, Keiner war böse.

Mir wars dann allerdings erstmal nich so gut. Es ging mir ganz gut, aber ich bekam tolle Schauergeschichten von Spätfolgen innerhalb der nächsten 3 Tage zu hören und recherchierte dann mal eigenständig im Netz. Schlechte Idee. Ich fand die schlimmsten Sachen und etwas schwindelig war mir auch. Die darauf folgende Nacht konnte ich nicht schlafen, ich fühlte meinen Herzschlag und hatte Angst, dass jeden Moment etwas passiert. Am nächsten Morgen ging ich zu meinem Hausarzt, der mich mit einem EKG untersuchte und für gesund befand. Puha.

Dennoch plagten mich in er Folgezeit Schwindel, Übelkeit und Schwäche. Ich war mehrmals beim Arzt und sogar im Krankenhaus. Ich wurde am Herzen per EKG, Belastungs-EKG und Ultraschall untersucht. Zusätzlich die Lunge (Röntgen und Funktionstest) und Blutuntersuchung. Alles in Ordnung, allerdings gings mir völlig mies. Ich konnte weder Sport machen, noch von einem Stuhl aufstehen, ohne dass mir schwindelig wurde. Erst nach Wochen bekam ich eine Überweisung zu einem Neurologen geschickt, wo ich mehrere Stunden warten musste,und dann in die Röhre kam, an den Augen getestet wurde und meine Gehirnströme gemesse wurden. Diagnose: Störung des vegetativen Nervensystems. Behandlung: Das geht von alleine weg. Dauer: Beim Einen schneller, beim Anderen langsamer. Bäm! Was? Bin ich jetzt der Eine oder der Andere?

Als er mir dann erzählte, dass das vegetative Nervensystem unter anderem dafür zuständig ist, dass man im Schlaf atmet und sowas, war ich auch nich begeistert. Denn ich atme schon ganz gerne im Schlaf. Außerdem hatte ich weiterhin Schmerzen in der Brust. Und ich hatte bei meiner Herzschlagfühlerei so ein seltsames Geknubbel in der linken brust gespürt, das rechts nichts so ausgeprägt war. Ich hab auch weiter recherchiert und kam zu folgenden Diagnosen:

  • Brustkrebs (15%ige Behandlungsunfähigkeit)
  • Rippenfellkrebs (10-18 MonateÜberlebenszeit nach Ausbruch)
  • Lungenkrebs (Unter 10%ige Überlebenschance von 5 Jahren nach Ausbruch)
  • Herzinfarkt (7,3%ige Sterberate)
  • Angina Pektoris (Bei instabiler Angina stark erhöhtes Herzinfarktrisiko

Starker Tobak, ich hab mir noch andere Krankheiten angedichtet und ziemlich Muffensausen gehabt. Bin oft zum Arzt und wurde sogar im Krankenhaus nach Angina Pektoris unteruscht. Nachdem nix gefunden wurde, war ich für 1-2 Tage beruhigt. Weil die Sympthome aber nicht verschwanden, habe ich den Untersuchungsergebnissen nie so getraut. Ein Arzt fühlte auch meine Brust ab.

Irgendwann wurde es zum Glück besser. Mir wurde immer seltener Schwindelig und die Brustschmerzen ließen mich immer öfter kalt, schließlich kamen diese sehr oft. Dennoch ging ich nochmal zum Hausarzt, der mich an einen Rückenspezialisten überwies. Dieser stellte einen verschobenen Wirbelhals fest, der für die Schmerzen verantwortlich sein könnte. Er bot mir an, mich an Krankengymnastik zu überweisen oder in einem Fitnesstudio meine Rücken- und Bauchmuskulatur zu trainieren. Astrein, darauf hab ich gewartet! Mir ging es zu dem Zeitpunkt ganz gut und ich brauchte nur noch einen Anstoß, um wieder Trainieren zu gehen. Da war er, eine ärztliche Anweisung.

Ich hab also langsam wieder angefangen, beim ersten Mal schaffte ich mit kurz Laufen zum Aufwärmen und fast allen Geräten schon mehr als bisher zuvor. (Zwischenzeitlich bin ich beim Duschen fast umgekippt, obwohl ich nichtmal das halbe Programm durch hatte.) Beim zweiten Mal hab ich bis auf ein Gerät und länger Laufen vorher und Nachher alles geschafft und das auf einem ganz guten Niveau. Beim dritten Mal hab ich alle Geräte gemacht und bin normal gelaufen, das Niveau war schon fast wieder das alte.

Gott war ich froh, einfach nur gesund zu sein. Ich hab in dieser Zeit echt gemerkt, wie wichtig es ist, einfach nur gesund zu sein. Ich habe jetzt auch noch zeitweise Schmerzen in der Brust und unregelmäßig ganz kurz Kurzatmigkeit, abermir ist so gut wie nie schwindelig. (Hooray!) Am Neujahrstag bin ich auch noch eine Runde Joggen gegangen. Mir tat dabei allerdings die Brust leicht weh, auf den letzten Metern, ich bin aber gewillt, dass auf meine Übermüdung zu schieben.

Jetzt gehts wohl aufwärts. Das einzige was noch stört sind Gelenkknacken, vereinzelte Brustschmerzen, seltener Schwindel und seltene Kurzatmigkeit. Ich ignorier das so gut es geht und kann mittlerweile wieder normal körperlich leben. Mit dem Rad zur Arbeit (nicht im Schneckentempo), Trainieren (aber schön piano, ne) und vom Bett aufstehen.

Aber auch jetzt stellen sich keine Superkräfte ein. Der nächste Unfall müsste eventuell mit Radioaktivität behaftet sein, dann passiert vielleicht sowas in der Art. Ich komm aber auch so ganz gut klar, deshalb hab ich keinen Bedarf. Ich mach jetzt erstmal den Führerschein fertig und werd dann versuchen wie voll ins Training einzusteigen.

3. Januar 2007 at 8:33 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar


 

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