Dann machen wir dabei 3 Sätze á 20

Heute war ich im Fitnessstudio (Drei s’, zwei? Egal, was soll der Geiz? Fitnesssssssstudio. Da, Acht s’!) Jedenfalls kam ich um 12:30 da an (Ich war um 10:00 morgens wach! Trotzm Urlaub! z0mg!), und hab gefragt, ob ich denn ne Einweisung bekommen könnte. Konnte ich nicht, der Trainer war nur noch bis 13 Uhr da, der nächste erst um 14 Uhr verfügbar.
Naja, erstma ein Foto gemacht für die Mitgliedskarte (Yeah, Fotos…) und dann hab ich einen kleinen Spaziergang gemacht. Anderthalb Stunden. Langweilig. Hrm. Und dann wars 14 Uhr.
Hab mich dann umgezogen und gewartet, nochma meinen Spind kontrolliert, gewartet, mal im Studio umgesehen, gewartet, die Kampfsportpokale betrachtet (Da wird einmal ein von mir errungener stehen!), gewartet und HEY!, da war der Trainer schon!
Der Janni (Das scheint wirklich sein kompletter Name zu sein.) hat dann mit mir ein Formular ausgefüllt und wir sind die verschiedenen Stationen abgegangen, die ich dann in meinem ersten Trainingszyklus ablaufen muss. Nach 10 Einheiten wird dann ein fortgeschrittener Plan erstellt. Alles in Allem nicht wirklich anstrengend, bis auf die Oberarmübungen, da hab ich schon immer Probleme gehabt. Dafür kann ich bei der Beinstrecke schon deutlich mehr Gewichte heben, als am Anfang vorgesehen, da zahlen sich die riesigen Oberschenkel mal aus. (Roberto Carlos, ich komme!)
Hinterher hab ich noch geduscht und ich denke, ich werde nächste Mal auch die Sauna mal nutzen. Ich war noch nie in einer Sauna, ich glaube, ich komme im Pullover da rein, einfach nur um die Sauna zu ärgern.

10. April 2006 at 8:15 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Mein neues T-Shirt

Ich habe mir gestern Abend ein T-Shirt bestellt, das ich zufällig gefunden habe. Ich habe es gesehen und es hat mir auf der Stelle gefallen, schlicht und einfach nur Klasse.

Das ist das T-Shirt. Mir gefällt besonders die Einfachheit, durch die es erst einen Stil bekommt. Die roten Schriftzeichen Kara (Hand) und Te (leer) passen hervorragend rein.

Außerdem habe ich heute meine Anmeldung abgegeben und mir einen Gi gekauft.

Ich wusste, dass mir ein Bademantel gut steht und nachdem ich rausgefunden habe, wie man das Teil vernünftig trägt, fand ichs auch sehr bequem. (Ich habe es zu allererst falsch rum gebunden, allerdings werden so die Leichen eingewickelt.)

Ich denke, morgen werde ich meineMitgliedschaft zum ersten Mal ausnutzen.

7. April 2006 at 3:29 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Karate und seine Auswirkungen

Stand heute ist, dass ich total begeistert von Karate bin.

Obwohl ich Muskelkater in Hüfte und Armen habe, bin ich total motiviert, die Sportart weiter zu führen. Außerdem habe ich erst heute zufällig bemerkt, dass ich schon in der ersten Stunde grundlegende Kampftechniken gelernt habe.

1. Standtechniken

Begonnen haben wir mit der richtigen Schlaghaltung im sogenannten Kiba-Dachi, ein Stand, bei dem beide Beine leicht gebeugt nebeneinander stehen und der Körper komplett nach vorne zeigt. Keine Stabilität nach hinten, sehr große in den Seiten.

Als nächsten dann die Zenketsu-Dachi, bei der man die Beine voreinander und leicht seitlich versetzt stellt. Das vordere leicht gebeugt und das hintere mit den Zehen nach vorne, um Stabilität und ein schnelles nach vorne Stoßen zu gewähren. Dieser Stand ist sehr stabil nach vorne und hinten und flexibel zur Seite. Außerdem ist ein schneller Wechsel vom Offensiv- zu Defensivstand möglich.

2. Blocktechniken

Wir haben die Grundlegenden Blocktechniken für Kopf und Oberkörper gelernt und wie man sofort nach dem erfolgreichen Block einen Schlag ins Gesicht oder den Magen den Gegners setzt. Da hab ich bisher keinen Namen für gefunden.

3. Tritttechniken

Zum Aufwärmen haben wir die Bewegungen der Techniken Mae-Geri und Yoko-Geri ausgefährt. Beim MAe-Geri tritt man mit gestrecktem Bein gerade nach vorne, während der Yoko-Gero ein Tritt nach hinten ist.

4. Fausttechniken

DAs klassiche Oi-Zuki mit der Faust.Beim Schlag bedeckt der Daumen Zeige- und Mittelfinger und festigt somit die Faust. Beim Schlag wird die Hand eingedreht, um einen Peitscheneffekt zu erzielen. Außerdem kann der Gegner den gestreckten Arm dann nicht einfach wegdrehen, da der Ellenbogen nach außen zeigt.

Ich find das total klasse, dass man im Grunde schon in einer Stunde eine handvoll grundlegender Techniken bekommt und einem noch extrem viele weitere zur Verfügung stehen. Ich freue mich schon darauf, möglichst viele zu lernen und zu verinnerlichen.

Worauf ich mich auch freue sind die Gürtel! Nicht weil die so schick sind, sondern weil man sich selbst einen Beweis für seine Arbeit liefern kann und sich so ein Ziel bietet. Erstaunt hat mich , dass man sich sogar den weißen Gürtel, der beim Standard-Gi dabei ist, verdienen muss. Hat man den 9. Kyu geschafft, darf man ihn offiziell tragen. Jeder beginnt mit den Schüler-Graden (Mundansha), den sogenannten Kyos. Es gibt 9 Stück davon und man muss sich nacheinander ablegen. Hat man den 1. Kyu bestanden, darf man den 3. braunen Gürtel tragen.

Nach den Kyos kommen die Meister-Grade (Yadansha), so genannte Dans. Anders als bei den Kyos gibt es nicht für jeden erreichten Dan einen neuen Gürtel, sondern erreicht man die nur in bestimmten Abschnitten. Bis einschließlich den 9. Dan trägt man den roten Gürtel, den man erst mit Abschluss des 10. Dans erhält. vom 6. bis zum 8. Dan darf man dann den rot-weißen Gürtel tragen und erst mit dem bestandenen 5. Dan darf man den allseits bekannten schwarzen Gürtel sein eigenen nennen. Man kann dann noch Prüfungen bis zum 1. Dan ablegen, was einem die absolute Beherrschung und Meisterung des Karates bescheinigt.

Ein weiter Weg für den kleinen Marcus, aber ich will mir möglichst schnell einen Gi kaufen und mir auch den weißen Gürtel verdienen und so bald es geht den 8. Kyu machen, damit ein wenig Farbe in den Anzug kommt, dann erhält man nämlich den gelben Gürtel. Klasse, wa?

6. April 2006 at 7:26 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Kein Ninjutsu für den Marcus.

Nachdem ich die letzten Wochen damit verbracht habe zu trainieren und die Wampe etwas zu verkleinern, wuchs in mir der Wille, endlich eine Ninja-Kampfsportart zu erlernen.
Denn Ninjas sind cool und ich wäre furchtbar gerne einer. Schleichen kann ich schon ganz gut, allerdings zeichnet einen Ninj nunmal auch aus, dass es eine Kampfsportart beherrscht. Klar war also schnell, dass es Ninjutsu oder Bujinkan Budo Taijutsu sein sollte.
So, und jetzt findet mal ein Ninjutsu oder Bujinkan Dojo, das man innerhalb einer Stunde Fahrt erreichen kann. Gibt es hier leider nicht. Das nächste Bujinkan Dojo ist in Köln und nimmt etwas mehr als eine Stunde Anfahrt in Kauf, ohne den Verkehr mit ein zu beziehen. Wird mir auf Dauer einfach zu stressig, schon mit der Arbeit.
Also fiel das leider, leider flach. Und wo habe ich mich heute wieder gefunden? Beim Karate. Duh.
Nachdem ich weder Ninjutsu, noch Bujinkan lernen können sollte, habe ich mich mal in den Kampfsportschulen in der Umgebung umgesehen.
1. Taifun Kampfsportschule in Hennef:
Ich fahr nach der Arbeit vorbei und schaue mir das Angebot an. Enttäuschend. Entweder Kick- und Thaiboxen und Judo und Jiu-Jutsu. Die ersteren sind mir zu hart, die letzteren zu dämlich. Warum wird Judo als Selbstverteidigungssportart verkauft? Es besteht nur aus Würfen, Hebeln und Würgegriffen. Das Problem ist nur, dass dich niemand auf der Straße mit Würfen, Hebeln und Würgegriffen angreifen würde. Da gibts direkt auf die Fresse. Nützlich wäre Judo da nur, wenn man denjenige angreift, bevor er das tut und dann ist das mit der Verteidigung nicht mehr so gegeben. (Es sei denn, Judoka sind derart hart, dass die einen Schlag leicht wegstecken und dann einen Wurf, Hebel oder Würgegriff ansetzen können.)
2. Taisho Sports Club in Siegburg:
Bingo! Nur drei Worte: Ka-ra-te! Klassisch und besteht aus Vernünftigen Schlägen, Tritten und Blöcken, einige Feger, Würfe und Griffe sind auch dabei, Perfekt.
Leider kein Ninjutsu (Nin = Geduldig, jutsu = Kunst –> Abwartende Kampfkunst) aber etwas, was mir
a) "Auf der Straße" glatt noch helfen könnte und
b) mein Verlangen nach dem Erlernen einer vernünftig Kampfsportart stillt.
Wer hat nicht damals Karate-Kid gesehen, wie Mr. Miyagi mit Reisstäbchen Fliegen gefangen hat?
Außerdem steht mir ein Bademantel sicher klasse.

Heute war ich dann zum ersten Mal beim Karate Anfängerkurs. Auf dem Weg zur Umkleide kam ich an den Hallen I und II vorbei und sah schon, wie die fortgeschrittenen Kurse aufeinander losgingen. (Es fehlte nur noch Jemand, der laut "Mortal Kombaaat!!" brüllte.)
Also umgezogen und ich stand dann da ganz alleine in meinem schwarzen Adidas Trainingsanzug zwischen den Jungs mit ihrem weißen Gis, manche bereits mit farbigen Gürteln.
Letztendlich waren in meiner Gruppe drei erfahrenere (mind. 1 Monat dabei) und ein Neuer außer mir.
Das Training bestand dann aus einem gehörigen Teil Gymnastik (kannte ich vom Handballtraining bereits) und anschließend leichter Vorführung wie man richtig schlägt und einen Schlag auf den Kopf abblockt und kontert. Letzteres in Zeitlupe. Zum Schluss noch ein paar Kräftigungsübungen und das wars. Irgendwie, wie Handballtraining, nur ohne den Teil, den ich eh nicht kann. (Handball.)
Hat mir gut gefallen und ich werde auf jeden Fall weiter machen, bleibt nur die Frage, ob ich nur die Karatemitgliedschaft beantrage oder All-Inklusive mit Fitnesstudio, Sauna und Zugang zu allen Budo-Kampfsportarten. Käme auf 46 € im Monat, find ich vertretbar.

5. April 2006 at 8:18 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

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